Willkommen

...... bei der Ev. Kirchengemeinde Zornheim!

willkommen

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Gemeinde, ganz gleich ob Sie Zornheimer, Neu-Zornheimer, ehemaliger Zornheimer, aus der näheren oder ferneren Umgebung stammen.

Schön, dass Sie sich hier umsehen!

Noch schöner wäre es natürlich, wir würden uns persönlich kennenlernen!
Unsere Kirche und unser Gemeindehaus finden Sie hier. 

Wir laden Sie ein: Kommen Sie doch einfach zu einer unserer Veranstaltungen, die Sie auf diesen Seiten finden! Da ist bestimmt auch etwas für Sie dabei!

Oder nehmen Sie hier Kontakt mit uns auf - dann melden wir uns bei Ihnen.

Mit herzlichen Grüßen

Klaus Wallrabenstein, Pfr.

(Menr Infos zum Pfarrer gibt es hier)

P.S. Fehlen auf unseren Seiten Informationen, die sie erwartet hätten? Gibt es Angebote, die wir (noch) nicht haben?

Dann sagen Sie uns! Wir kümmern uns darum!


Kirche von oben? 

Wollen Sie unsere Kirche mal von oben sehen? Dann klicken Sie doch mal hier.


Informationen zur Geschichte unserer Gemeinde von Ute Graebner-Gallus

Wo ist denn hier die Universität?

Wenn Sie aufmerksam durch Ihre neue Heimatgemeinde streifen, begegnen Ihnen Namen, die Sie überraschen werden. Universitätsstraße in einem so
ländlich geprägten Ort? Ja, denn der Universitätsfond besitzt seit der Säkularisierung 1792 einen nicht unbeträchtlichen Anteil der Weinberge und Felder.

Zornheim ist wesentlich älter als sein heutiges Erscheinungsbild vermuten läßt. Aus der Jungsteinzeit, um 4 000 v. Chr., gibt es Funde von Siedlungsresten.

Aus der Zeit um 2 000 v. Chr. wurde in der Neugasse ein Grab geborgen, ausgestattet mit Glocken- und Henkelbechern.

Auch die Römer erkannten die Vorteile der Zornheimer Lage: beim Bau der Kreisstraße nach Mommenheim wurden Reste eines römischen Einzelhofes gefunden.
Die Form des Aussichtsturmes Richtung Harxheim mag auf diese Tatsache hinweisen.

Das Datum der Gründung unserer Gemeinde ist unbekannt, doch die erste urkundliche Erwähnung fällt auf das Jahr 771 in einer Schenkungsurkunde
an das Kloster Fulda. An den Ordensbesitz der Jesuiten, die die alte Mainzer Universität leiteten, erinnern die Flurnamen: "An den Mönchbäumen",
"Am Pilgerpfad", "Am Jesuitengarten".

Die katholische Pfarrkiche ist dem heiligen Bartholomäus geweiht. In einem frühen Vorgängerbau sollen sich Reliquien dieses Apostels befunden haben,
die im Mittelalter nach Aachen und Frankfurt gebracht wurden.

Unser evangelisches Gemeindezentrum ist wesentlich jüngeren Datums.
Es wurde erst 1988 eingeweiht, nachdem sich die Protestanten mit dem bescheidenen Gemeindehaus in der Neugasse hatten begnügen müssen.

Der Dreißigjährige Krieg, 1618 -- 1648, und seine verheerenden Folgen hatte Zornheim stark in Mitleidenschaft gezogen.
Das Pestkreuz, das in Richtung Hahnheim, nahe den beiden Windkraftanlagen steht, erinnert an jene Zeit.

1792 eroberte das französische Revolutionsheer die Stadt Mainz und ihre Umgebung.
Auch Zornheim, mit damals rund 300 Einwohnern, wurde Frankreich zugeschlagen und gehörte zum Departement Donnersberg.
Das war nicht nur zum Nachteil. Ansätze zur Industrialisierung und ein großzügiger Ausbau des Straßennetzes begannen.

Der Wiener Kongress schlug 1816 unsere Region dem Großherzogtum Hessen zu. Diese Bindung wurde erst 1947 bei der Neugründung des Landes
Rheinland-Pfalz aufgehoben.

Seit der Verwaltungsreform 1973 gehört Zornheim zur Verbandsgemeinde Nieder-Olm.
Im gleichen Jahr begannen Erschließung und Bebauung von Zornheim-Nord. Ende der 80iger Jahre folgte das Neubaugebiet ""Elfmorgen"
und seit 2003 das Gelände „Am alten Sportplatz".

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